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Meine neue Drechselbank

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Wie alles begann

Es hat mich wieder der Ehrgeiz gepackt: Drechseln entwickelt sich zu meiner neuen Leidenschaft – und Herausforderung. Über einen Freund lernte ich dieses Handwerk kennen: Bei über 2400 Umdrehungen pro Minute schneidet er Holz und andere Materialien in alle erdenkbaren Formen. Die Späne fliegen durch die gesamte Werkstatt. Meine ersten Versuche waren, zugegebenermaßen, etwas stümperhaft. Aber Aufgeben kommt für mich nie in Frage – und als ich schließlich erfolgreich meinen eigenen Holzhammer gedrechselt habe, wollte ich einfach nur noch das nächste Projekt in Angriff nehmen.

Wofür braucht man eine Drechselbank?

Als ich mit meiner neuen Ideen heimkam, das Handwerk selbst zu betreiben, fragte mich meine Frau erst mal: “Drechseln? Wie genau funktioniert das?” Viele Menschen kennen diese Technik nicht, obwohl sie so anspruchsvoll und vielseitig ist. Zunächst, das erklärte ich ihr, steckt man ein Stück Holz auf den Metallkopf der Drechselbank und sichert es mit einer zusätzlichen Vorrichtung (Reitstock). Nun schalte ich die Maschine auf die gewünschte Drehzahl und das Holz rotiert. Über eine Auflage führe ich das Schneidewerkzeug heran. Schicht für Schicht schneide ich Teile des Holzes weg – genau so, wie ich es haben möchte. Im Gegensatz zum Schnitzen funktioniert dies viel schneller und alles wird symmetrisch. Mit einer Drechselbank kann ich Schalen, Vasen, Tisch- und Stuhlbeine, Treppensäulen, Kugelschreiber, Dosen und vieles mehr selbst anfertigen. Ganz nach meinen eigenen Vorstellungen.

Der Schlachtplan

Nun ging es für mich an das Vorhaben, eine eigene Drechselwerkstatt einzurichten. Den Platz hatte ich zum Glück. Das wichtigste ist natürlich die Drechselbank, von denen es eine Menge unterschiedlicher Modelle gibt. Im Internet entdeckte ich schließlich die passende Seite für mich: www.drechselbank.co . Hier gibt es nicht nur eine ganze Bandbreite an Maschinen für jeden Bedarf, sondern vor allem alle wichtigen Informationen und Tipps rund um das Handwerk. Wie verwendet man eine Drechselbank richtig? Welche Größen und Anbieter gibt es? Wie unterschiedlich kann man Holz drechseln? Auf welche Sicherheitsmaßnahmen muss ich achten? All diese Fragen werden auf der Online-Plattform beantwortet. Dadurch fand ich dort recht schnell meine neue Drechselbank, die ich sofort haben musste.

Was wirklich wichtig ist

Bei der eigenen Drechselbank stellt sich die Frage, welchen Zweck sie erfüllen soll. Im Grunde besteht der Hauptunterschied zunächst mal in der Größe: Für feine Projekte wie das Drechseln von Kugelschreibern braucht man ein kleines Modell, das man sich auf einen Tisch stellen kann. Für große Vorhaben, zum Beispiel Tischbeine oder Schalen, benötigt man eine massivere Drechselbank, die auf ihren eigenen Beinen steht. Besonders wichtig ist, dass sie das Gewicht des Holzes tragen kann. Ein anderer wesentlicher Unterschied bei den Modellen ist die Leistung – und auch hier kommt es darauf an, für welchen Bedarf man sich das Gerät zulegt. Ein Vorteil bei vielen Modellen ist, dass man sich die passende Ausstattung dazu kaufen kann. Denn auch hier gibt es eine Vielzahl von Equipment wie Backenfutter in verschiedenen Größen, um das Holz aufzuspannen.

Die ersten Erfolge

Seitdem ich meine eigene Maschine habe, läuft es bei mir im wahrsten Sinne des Wortes rund. Jetzt kann ich viele Objekte und ganz individuelle Teile selbst herstellen, die sonst kein anderer besitzt. Meine Kinder sind ganz fasziniert davon, wie ich binnen zwei Stunden aus einem Stück Baumstamm, an dem noch die Rinde klebt, vier neue Beine für einen kaputten Stuhl gedrechselt habe. Und meine Tochter hat sich besonders über eine kunstvolle Dose gefreut, die ich für sie angefertigte.

Wie pflegt man seine Drechselbank?

Damit meine Drechselbank weiterhin so einwandfrei funktioniert, muss ich einige Punkte beachten: Nach dem Handwerken bleibt es nicht aus, dass ich die Maschine gründlich reinige. Das muss nicht sein, wenn ich sie in ein paar Stunden wieder verwenden möchte. Aber am Ende einer Drechselphase sollten die vielen Späne entfernt werden – das grobe mit dem Handfeger, das feine mit dem Staubsauger. Wirklich viel Arbeit ist dies nicht. Wichtig ist jedoch, dass man hin und wieder die bewegbaren Metallteile gründlich säubert, sprich mit einem Lappen abwischt und trocknet. Außerdem sollte man darauf achten, Feuchtigkeit in den Räumen zu vermeiden. Denn in Kombination mit feiner Holzspäne kann das zu Verklumpungen in den Vorrichtungen führen. Dann wird es schwer, die Auflage zu wechseln oder den Reitstock zu verschieben. Die Mühe garantiert einem schließlich, dass man die Drechselbank über viele Jahre benutzen und ständig kleine neue Kunstwerke schaffen kann.



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