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Motorrad für Kinder?

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Pocket Bike, Dirt Bike oder E-Bike? Kindermotorräder im Test

Da mein Sohn sich schon sehr lange ein Kindermotorrad wünscht, habe ich mich ein wenig im Internet über das Thema schlau gemacht und möchte euch hier mal einen kleinen Einblick in meine Erkenntnisse geben. Als erstes fiel mir auf, dass es Unterschiede zwischen Pocket Bikes, Dirt Bikes und E-Bikes für Kinder gibt.

Was gibt es für verschiedene Kindermotorräder?

Pocket Bike Kindermotorräder

Das Pocket Bike mit 49 ccm Hubraum kommt bei einer Leistung von 2,5 kW auf eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h. Pocket Bikes haben einen stabilen Rahmen und kosten durchschnittlich zwischen 100 und 300 Euro.

Dirt Bike Kindermotorräder

Dirt Bikes sind die Motocross-Varianten für die Kleinen. Durch die besonders gute Federung und die grobstolligen Reifen sind diese Bikes eher für die „dreckigen“ und unebenen Strecken geeignet. Aber auch diese Bikes kommen auf eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h.

E-Bikes Kindermotorräder

E-Bikes haben den großen Vorteil, dass man auf Tankstellenbesuche verzichten kann, da dieses Kindermotorrad mit Hilfe eines Akkus fährt. Von den Firma Kuberg beispielsweise gibt es schon E-Bikes für 2- bis 5-Jährige. Die Akkudauer des E-Bikes beträgt ca. 2 Stunden. Es kommt auf eine ungefähre Geschwindigkeit von 24 km/h und kostet ca. 1000 Euro.

Die Königsklasse unter den Kindermotorrädern sind wohl die Bikes der Firma KTM – jedoch waren mir 2000 bis 5000 Euro eindeutig zu teuer.
Interessant fand ich auch, dass es für 1- bis 3-Jährige von anderen Firmen auch schon Kindermotorräder ab 70 Euro gibt, die nur 5 km/h fahren. Man will den Nachwuchs schließlich schützen. Worauf mir ziemlich schnell die Frage kam:

Ab welchem Alter ist ein Kindermotorrad sinnvoll?

Mein Sohn ist 11 Jahre alt. In seiner Schulklasse haben einige ein Pocket Bike. Ich selber sehe es in diesem Alter als nicht sonderlich gefährlich an, wenn man die richtige Kleidung zum Schutz trägt, jedoch finde ich es übertrieben, einem Kleinkind im Alter von 1 bis 3 Jahren ein Kindermotorrad zu kaufen, da sich meiner Meinung nach die Kleinen ziemlich schnell dabei verletzen können. Ich denke, ab 8 Jahren ist es in Ordnung. Leider habe ich aber dazu nichts Konkretes im Internet gefunden. Die Verkäufer fügen zwar zu jedem Bike eine Altersempfehlung hinzu, aber anscheinend gibt es keine genaue Vorschrift. Jedoch steht oft dabei, dass Erwachsene während des Fahrens vor Ort sein und die Aufsicht über ihre Kinder haben sollten, was ich sehr sinnvoll finde.

Auf Youtube habe ich schließlich Videos von 4 jährigen Kleinkindern mit Dirt Bikes und BMX Rädern gesehen… Diese Eltern müssen Nerven aus Stahlseil haben!

dirt-bike

Crossbike Dirt Bike 49cc bei Amazon kaufen

Ich beschloss demnach meinem Sohn die Freude zu bereiten – nicht, ohne zu wissen, dass es mir sicher auch viel Spaß bereiten würde mit dem Pocket Bike zu fahren.
Ich entschied mich nach langer Suche letztendlich für das „Crossbike Dirt Bike 49cc“ von B2FUN für 139 Euro. Als das Bike bei mir ankam, war es auf eine Geschwindigkeit von 15 km/h gedrosselt, was ich erst einmal für meinen Sohn so gelassen habe. Ungedrosselt schafft es das Bike auf bis zu 50 km/h.

Welches Zubehör benötigt man für ein Kindermotorrad?

Natürlich kümmerte ich mich auch gleich noch um die Beschaffung eines Helmes, denn die Sicherheit der Kinder hat immer Vorrang. Einen Kinder-Motorradhelm bekommt man im Internet für um die 40 Euro. Man sollte jedoch darauf achten, dass er ausreichend gepolstert ist. Manche Websites haben die verschiedenen Kopfgrößen nicht angegeben – hier immer darauf achten, dass es ein Kinderhelm ist. Mein Sohn hat einen Kopfumfang von 53 bis 54 cm, das entspricht der Helmgröße S. Außerdem bekommt man im Internet eine immense Auswahl an Kinder-Motorradjacken für um die 60 Euro, Rückenprotektoren ab 70 Euro, Brustprotektoren ab 50 Euro und auch Handschuhe für um die 20 Euro. Wem die Sicherheit des Kindes wichtig ist, der sollte darauf keinesfalls verzichten.

Wo kann man mit dem Kindermotorrad fahren?

Da die meisten Kindermotorräder keine Straßenzulassung besitzen, darf man mit ihnen lediglich auf dem Privatgrundstück fahren. Zum Glück haben wir eine riesige Hofeinfahrt, in der mein Sohn über den Asphalt brettert. Ich muss zugeben, dass auch mir das Fahren mit dem Bike großen Spaß bereitet. Mein Sohn hat mittlerweile auch oft seine Klassenkameraden hier, um gemeinsam mit ihnen auf unserem Hof zu fahren. Jedoch muss man tolerante Nachbarn haben, denn sowohl das Motorrad als auch die freudigen Kinder machen natürlich ein wenig Krach.
Einen guten Eindruck von Größe und Lautstärke dieser Bikes kann man sich in diesem Video verschaffen:

Kann jedes Kind mit einem Kindermotorrad fahren?

Ich denke ja. Denn es ist wirklich super einfach zu bedienen. Das Bike, welches ich gekauft habe, verfügt über einen Seilzugstarter – nach 2- bis 3-maligem Ziehen läuft das Ding einwandfrei.
Ich weise jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die Bikes große Unterschiede haben und man vor dem Kauf auf folgende Punkte achten sollte:

  • Altersempfehlung des Herstellers
  • maximale Geschwindigkeit
  • zulässiges maximales Fahrergewicht

Fazit: Das ursprünglich für meinen Sohnemann gekaufte Dirt Bike bereitet auch mir so viel Spaß, dass ich mir wahrscheinlich bald ein eigenes kaufen muss, um ihn in einem Rennen zu schlagen. Und merkt euch: Sicherheit geht immer vor!



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